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Mit Pinterest Geld verdienen: Wie du ein Pinterest Business startest

Erstellt von Steffi Roth · Lesezeit 6 Minuten · 15. September 2026

Werbung / Anzeige: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links.

Mit Pinterest Geld verdienen: Wie du ein Pinterest Business startest

Du scrollst durch Pinterest, siehst hübsche Pins und fragst dich: Kann man damit wirklich Geld verdienen? Die Antwort ist ja. Aber nicht so, wie die meisten denken.

Als ich das erste Mal von Pinterest als Einkommensquelle gehört habe, dachte ich, es gehe nur um Reichweite und Traffic. Ich stellte mir vor, ich müsste erst Tausende Follower sammeln, bevor überhaupt etwas passiert. Das hat mich fast abgeschreckt. Erst später habe ich verstanden, dass Pinterest ganz anders funktioniert als Instagram oder TikTok. Es ist eine visuelle Suchmaschine, kein Social-Media-Kanal. Menschen suchen dort aktiv nach Lösungen, und genau das macht den Unterschied.

Warum Pinterest für Anfänger so interessant ist

Pinterest ist einer der wenigen Orte im Internet, an dem du auch ohne riesige Reichweite Menschen erreichst, die bereits kaufbereit sind. Sie suchen gezielt nach Ideen, Anleitungen oder Produkten. Du brauchst keine persönliche Marke aufbauen, kein Gesicht zeigen, keine Stories posten. Das macht es besonders attraktiv, wenn du nebenberuflich starten willst und keine Zeit für ständige Präsenz hast.

Was mir am meisten geholfen hat: zu verstehen, dass es auf Pinterest nicht um Likes geht, sondern um Klicks. Ein Pin mit drei Likes kann dir mehr Traffic und Einnahmen bringen als ein Instagram-Post mit hundert Likes, weil die Nutzer auf Pinterest eine andere Absicht haben. Sie wollen nicht nur scrollen, sondern wirklich etwas finden.

Wie verdient man konkret Geld mit Pinterest?

Es gibt mehrere Wege, aber nicht alle sind für Anfänger geeignet. Hier die wichtigsten:

Affiliate-Marketing

Du empfiehlst Produkte oder digitale Angebote über einen speziellen Link. Kauft jemand über deinen Link, bekommst du eine Provision. Das funktioniert besonders gut bei Themen wie Produktivität, Selbstständigkeit, digitale Tools oder Weiterbildung. Du brauchst dafür kein eigenes Produkt, nur gute Pins, die auf deine Affiliate-Seite führen.

Eigene digitale Produkte

E-Books, Vorlagen, Checklisten oder Mini-Kurse lassen sich direkt über Pinterest bewerben. Der Vorteil: Du behältst die volle Kontrolle und Marge. Der Nachteil: Du musst erst etwas erstellen.

Dienstleistungen

Wenn du etwas anbietest, das andere brauchen, kannst du Pinterest nutzen, um Anfragen zu generieren. Das funktioniert zum Beispiel bei virtueller Assistenz, Grafikdesign oder Texterstellung.

Traffic für andere Angebote

Manche nutzen Pinterest, um Besucher auf einen Newsletter, eine Webinar-Anmeldung oder eine Produktseite zu schicken. Hier verdienst du indirekt, weil du Menschen in deinen Verkaufsprozess führst.

Was du brauchst, um zu starten

Die gute Nachricht: Pinterest ist nicht technikintensiv. Du brauchst kein kompliziertes Setup, keine eigene Website und keinen Blog. Ein Pinterest-Business-Account ist kostenlos und gibt dir Zugang zu Statistiken und Werbeoptionen.

Wichtiger als das technische Setup ist deine Strategie. Du musst wissen, wen du ansprechen willst und wonach diese Menschen suchen. Dann erstellst du Pins, die genau diese Fragen beantworten oder Probleme lösen. Die Pins verlinken auf eine Seite, auf der du dein Angebot platzierst.

Ein konkretes Beispiel: Angenommen, du willst Affiliate-Einnahmen mit einem Kurs zum Thema Zeitmanagement erzielen. Du erstellst Pins mit Titeln wie "5 Tipps für mehr Produktivität im Homeoffice" oder "So organisierst du deinen Arbeitstag in 10 Minuten". Diese Pins führen auf eine einfache Landing-Page, auf der du den Kurs empfiehlst. Kein Blog, keine komplizierten Funnel, nur der direkte Weg vom Pin zum Angebot.

Genau hier setzen fertige Anleitungen an, die dir zeigen, wie du Produkte über Pinterest verkaufst, ohne einen Blog aufbauen zu müssen. Sie nehmen dir das lange Herumprobieren ab und geben dir eine klare Struktur.

Der Unterschied zwischen Pins und klassischen Social-Media-Posts

Ein Pin ist kein Foto mit schöner Bildunterschrift. Er ist ein Wegweiser zu einer Lösung. Deshalb funktionieren Pins am besten, wenn sie:

  • ✓Ein konkretes Problem ansprechen
  • ✓Visuell klar und lesbar sind
  • ✓Einen handlungsstarken Titel haben
  • ✓Auf eine Seite führen, die das Versprechen einlöst

Du postest einen Pin nicht einmalig wie auf Instagram. Du pinnst ihn mehrfach über Wochen hinweg, zu verschiedenen Zeiten, auf verschiedenen Boards. Pinterest spielt ihn immer wieder aus, wenn jemand danach sucht. Das bedeutet: Ein guter Pin kann dir noch Monate später Traffic bringen.

Der häufigste Fehler beim Start

Die meisten scheitern nicht an der Technik, sondern an der Ungeduld. Sie erstellen zehn Pins, warten eine Woche, sehen keine Ergebnisse und geben auf. Pinterest ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Die Plattform braucht Zeit, um deine Pins zu testen und auszuspielen.

Die ersten Wochen passierte bei mir gefühlt nichts. Ich habe gepinnt, optimiert, neue Boards angelegt, und die Zahlen blieben mickrig. Erst nach etwa einem Monat fing es an zu laufen. Plötzlich wurden ältere Pins öfter geklickt, und ich sah erste Besucher auf meiner Seite. Das ist normal. Pinterest belohnt Kontinuität, nicht schnelle Aktionen.

Der zweite Fehler: zu breit aufstellen. Viele pinnen zu allem Möglichen, weil sie denken, mehr Themen bedeuten mehr Reichweite. Das Gegenteil ist der Fall. Pinterest versteht besser, wer du bist und wen es dir zeigen soll, wenn du dich auf ein klares Thema konzentrierst. Lieber fünfzig Pins zu einem eng gefassten Thema als zehn Pins zu fünf verschiedenen.

Was du diese Woche konkret tun kannst

Fang klein an, aber fang an. Hier die ersten Schritte:

Erstelle einen Pinterest-Business-Account, falls noch nicht geschehen. Das dauert keine zehn Minuten und ist kostenlos.

Such dir ein Thema, das du besetzen willst. Etwas, bei dem du anderen helfen kannst und das sich monetarisieren lässt. Überleg dir drei bis fünf Suchbegriffe, die deine Zielgruppe bei Pinterest eingeben würde.

Erstell deine ersten fünf Pins. Nutze ein einfaches Design-Tool, schreib klare Überschriften drauf und verlinke sie auf eine Seite, auf der du dein Angebot platzierst. Das kann eine Affiliate-Seite sein, eine Landing-Page oder eine einfache Produktseite.

Pinne diese fünf Pins auf verschiedenen Boards und zu verschiedenen Zeiten. Schau nach zwei Wochen in die Statistik, welche Pins am besten laufen, und erstell mehr davon.

Bleib dran, auch wenn die ersten Wochen still bleiben. Pinterest ist ein langfristiges Spiel, aber eines, das sich lohnt, wenn du durchhältst.

Warum Pinterest auch 2025 noch funktioniert

Viele fragen sich, ob Pinterest nicht längst überlaufen ist. Die Wahrheit: Ja, es gibt viel Konkurrenz in manchen Nischen. Aber Pinterest wächst weiter, und die Plattform bevorzugt Inhalte, die wirklich hilfreich sind, nicht solche, die nur auf Klicks aus sind.

Was heute zählt, ist Qualität. Pins, die echten Mehrwert bieten, werden ausgespielt. Pins, die nur Clickbait sind, verschwinden schnell wieder. Das ist eine Chance für alle, die bereit sind, gute Inhalte zu erstellen und Geduld mitzubringen.

Dein nächster Schritt

Pinterest ist keine Wundermaschine, aber eine der fairsten Plattformen für Anfänger. Du brauchst keine Vorkenntnisse, kein großes Budget und keine Reichweite. Du brauchst nur einen klaren Plan, gute Pins und die Bereitschaft, dranzubleiben.

Wenn du dich noch unsicher fühlst, ist das normal. Die ersten Schritte sind immer die schwersten. Aber jeder Pin, den du erstellst, bringt dich weiter. Und jeder Klick, den du bekommst, zeigt dir, dass es funktioniert. Fang diese Woche an, und schau in einem Monat zurück, wie weit du gekommen bist.

Wenn du dir das lange Ausprobieren sparen willst, hilft dir eine fertige Schritt-für-Schritt-Anleitung. PinToCash 2.0 zeigt dir, wie du deine Produkte über Pinterest verkaufst, ohne einen Blog aufbauen zu müssen. Sieh es dir an und leg diese Woche los.

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Über den Autor

Steffi Roth

Hinter dieser Seite steht Steffi Roth. Auf dieser Seite dreht sich alles um einen ehrlichen Umgang mit Geld und den Aufbau eines kleinen Nebeneinkommens, ohne leere Versprechen.

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