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Mit Pinterest Geld verdienen – 5 einfache Möglichkeiten für Anfänger

Erstellt von Stefanie Roth · Lesezeit 6 Minuten · 07. September 2026

Werbung / Anzeige - Dieser Beitrag enthaelt Affiliate-Links.

Mit Pinterest Geld verdienen – 5 einfache Möglichkeiten für Anfänger

Als ich das erste Mal von jemandem hörte, der mit Pinterest Geld verdient, dachte ich: „Echt jetzt? Mit einer Plattform voller Rezepte und DIY-Ideen?" Ich hatte Pinterest komplett unterschätzt. Denn Pinterest ist keine soziale Plattform wie Instagram. Es ist eine **visuelle Suchmaschine**. Menschen suchen dort gezielt nach Lösungen, Produkten, Anleitungen. Und genau das macht Pinterest so interessant, wenn du dir ein Online-Einkommen aufbauen möchtest.

Ein Pin verschwindet nicht nach ein paar Stunden in der Timeline. Er kann über Wochen und Monate gefunden werden und immer wieder Menschen auf deine Inhalte bringen. In diesem Artikel zeige ich dir fünf konkrete Möglichkeiten, wie du Pinterest nutzen kannst, um online Geld zu verdienen – ohne dass du Tausende Follower brauchst.

Warum Pinterest anders funktioniert als Instagram

Bevor wir zu den Möglichkeiten kommen, ist es wichtig zu verstehen, warum Pinterest überhaupt funktioniert.

Auf Instagram musst du ständig präsent sein. Stories, Reels, Kommentare. Wenn du eine Woche pausierst, bist du unsichtbar. Pinterest funktioniert anders. Deine Pins werden nicht nach ein paar Stunden begraben, sondern können monatelang gefunden werden. Sie arbeiten für dich, auch wenn du gerade nicht aktiv bist.

Das macht Pinterest besonders interessant, wenn du nebenberuflich startest und wenig Zeit hast. Du erstellst einen Pin, optimierst ihn für die Suche, und er bringt dir über Wochen hinweg Besucher. Das ist der große Unterschied.

1. Mit Blog-Werbung Einnahmen erzielen

Eine der klassischen Methoden ist, Pinterest zu nutzen, um Besucher auf deinen Blog zu bringen. Das Prinzip ist einfach: Pinterest führt Menschen auf deinen Blogartikel, dort lesen sie deinen Inhalt, und du verdienst über Werbung, die auf der Seite eingeblendet wird.

Dafür brauchst du einen Blog und ein Werbenetzwerk. Für Anfänger kommt oft Google AdSense infrage, später auch Plattformen wie Ezoic oder andere Netzwerke.

Der Vorteil: Ein Blogartikel ist nicht nach einem Tag wieder verschwunden. Wenn er bei Google oder Pinterest gefunden wird, kann er über Monate oder sogar Jahre hinweg Besucher bringen. Und jeder Besucher bedeutet potenziell Werbeeinnahmen.

Was mir hier am meisten geholfen hat: Nicht einfach irgendwelche Artikel zu schreiben, sondern **konkrete Fragen zu beantworten**, die Menschen wirklich suchen. Pinterest zeigt dir sogar, welche Begriffe häufig gesucht werden. Das ist Gold wert.

2. Affiliate Marketing – Produkte empfehlen und Provision kassieren

Affiliate Marketing war für mich ein echter Aha-Moment. Du empfiehlst ein Produkt, ein Tool oder einen Kurs, und wenn jemand über deinen persönlichen Link kauft, bekommst du eine Provision. Kein eigenes Produkt nötig, kein Lager, kein Kundenservice.

Pinterest bringt Menschen auf deinen Blogartikel oder deine Landingpage, wo du das Produkt vorstellst. Wichtig ist, dass du nicht einfach irgendwas bewirbst, sondern **hilfreiche Inhalte rund um ein konkretes Problem** erstellst.

Ein Beispiel: Statt einfach nur ein Tool zu verlinken, schreibst du einen Artikel wie „Fünf Tools, die dir den Einstieg ins Online-Business erleichtern". Du erklärst, wofür jedes Tool gut ist, wann es Sinn macht, und verlinkst dann mit deinem Affiliate-Link. Der Leser bekommt echten Mehrwert, und du verdienst mit, wenn er sich für eins der Tools entscheidet.

Was viele falsch machen: Sie denken, es reicht, einen Pin zu erstellen und zu hoffen, dass jemand kauft. Aber die Leute wollen verstehen, **warum** sie etwas brauchen. Dein Job ist es, ihnen das zu zeigen.

3. Eigene digitale Produkte verkaufen

Wenn du einmal ein eigenes digitales Produkt hast, ändert sich alles. Du behältst die komplette Marge, bist unabhängig von anderen Plattformen, und du kannst dein Wissen in ein skalierbares Einkommen verwandeln.

Digitale Produkte können sein:

  • E-Books
  • Checklisten
  • Vorlagen
  • Onlinekurse
  • Workshops
  • Guides

Pinterest ist dafür ideal, weil Menschen dort mit einer **konkreten Suche** starten. Jemand sucht zum Beispiel „Pinterest für Anfänger" oder „E-Mail-Liste aufbauen Anleitung". Dein Pin beantwortet genau diese Frage und führt auf eine Landingpage oder einen Blogartikel, wo du dein Produkt vorstellst.

Was ich dabei gelernt habe: Du brauchst nicht von Anfang an ein riesiges Produkt. Fang klein an. Ein gut gemachtes E-Book oder eine hilfreiche Checkliste reichen völlig, um die ersten Verkäufe zu machen und zu verstehen, was deine Zielgruppe wirklich braucht.

4. Mit Amazon PartnerNet Provisionen verdienen

Auch Amazon lässt sich mit Pinterest kombinieren. Über das Amazon PartnerNet kannst du Produkte empfehlen und erhältst eine Provision, wenn jemand über deinen Link einkauft.

Das funktioniert besonders gut, wenn du Empfehlungen aussprichst, die Menschen wirklich weiterhelfen. Zum Beispiel:

  • „Meine liebsten Küchenhelfer"
  • „Die besten Geschenkideen für Selbstständige"
  • „Diese Produkte nutze ich für mein Homeoffice"

Pinterest bringt Menschen auf deinen Blogartikel, wo du die Produkte vorstellst. Der Clou: Die Person muss nicht unbedingt genau das Produkt kaufen, auf das sie geklickt hat. Oft kaufen Leute noch andere Dinge im selben Einkauf – und du bekommst dafür ebenfalls eine Provision, sofern die Bedingungen des Partnerprogramms erfüllt sind.

Wichtig ist, dass du ehrlich bleibst. Empfiehl nur Dinge, hinter denen du wirklich stehst. Sonst verlierst du das Vertrauen deiner Leser, und das ist mehr wert als jede einzelne Provision.

5. Pinterest als Trafficquelle für dein Online-Business nutzen

Du musst Pinterest nicht direkt monetarisieren. Du kannst Pinterest auch einfach dafür nutzen, die **richtigen Menschen auf deine Inhalte zu bringen**.

Zum Beispiel auf:

  • deinen Blog
  • ein kostenloses E-Book (Freebie)
  • deine E-Mail-Liste
  • eine Verkaufsseite
  • einen Onlinekurs

Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte. Pinterest muss nicht der Ort sein, an dem der Verkauf stattfindet. Pinterest kann der **erste Kontakt** sein. Ein Mensch sucht etwas, findet deinen Pin, klickt auf deinen Inhalt und lernt dich dort näher kennen. Aus einem Klick wird ein E-Mail-Abonnent, aus einem Abonnent wird vielleicht irgendwann ein Kunde.

Was mir hier enorm geholfen hat: Ich habe aufgehört, Pinterest als „noch eine Plattform, die ich bespielen muss" zu sehen. Stattdessen habe ich es als **strategische Trafficquelle** verstanden, die Menschen auf meine wichtigsten Inhalte bringt.

Der häufigste Fehler, den Anfänger auf Pinterest machen

Viele denken, sie müssen einfach nur ein paar hübsche Pins erstellen und dann läuft das schon. Aber Pinterest funktioniert nicht über schöne Bilder allein. Es funktioniert über **Suchintention und Keywords**.

Du musst verstehen:

  • Wonach suchen deine Wunschkunden?
  • Welche Keywords verwenden sie?
  • Welche Inhalte suchen sie wirklich?
  • Wie muss ein Pin gestaltet sein, damit er zum Klicken einlädt?
  • Wohin führst du die Menschen nach dem Klick?
  • Und wie wird aus diesem Traffic am Ende tatsächlich ein Einkommen?

Der größte Fehler ist, Pinterest isoliert zu betrachten. Pinterest ist kein Business für sich. Es ist ein **Werkzeug**, das dich mit Menschen verbindet, die nach deinen Themen suchen. Was du aus dieser Verbindung machst, entscheidet darüber, ob du damit Geld verdienst oder nicht.

Was du diese Woche konkret tun kannst

Wenn du jetzt startest, mach es einfach. Wähle eine der fünf Möglichkeiten aus und fang an. Mein Tipp: Such dir ein konkretes Thema, zu dem du bereits Wissen hast oder das dich interessiert. Schreib einen hilfreichen Blogartikel dazu. Erstell einen Pin, der genau die Frage beantwortet, die Menschen zu diesem Thema suchen.

Dann schau, was passiert. Welche Pins werden geklickt? Welche Inhalte interessieren die Leute? Lern daraus und mach weiter. Pinterest ist kein Sprint. Es ist ein Marathon. Aber wenn du dranbleibst, kann es dir eine stabile, langfristige Trafficquelle aufbauen.

Wenn du Pinterest nicht nur ausprobieren, sondern wirklich verstehen möchtest – von der Keyword-Recherche bis zur Monetarisierung –, kann ein strukturierter Kurs wie „The Quiet Pinterest Business" dir den Einstieg erleichtern.

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